Willkommen in unserem FotoCamper-reiseblog

Neue Zeiten – neue Bilder -neuer Youtube-trailer

6. Juli 2020
Viele neue Bilder sind in den letzten Wochen entstanden….und auch neue Filme…einige sind bereits fertig und im Netz, andere noch in Arbeit.
Um einen Ausblick auf die „bewegten Bilder“ zu geben, war es auch wieder mal an der Zeit, einen neuen Trailer zu basteln….wir wünschen Euch viel Vergnügen beim „Abtauchen“!

Zeelandperlen 2020

Die neuen Bilder unserer Tauchreise nach Zeeland sind online.
Gerne teilen wir unsere Erlebnisse mit Euch.
Vielleicht inspieriert es den ein oder anderen con Euch, auch mal in der Osterschelde oder dem Grevellinger Meer abzutauchen. Viel Freude und allzeit Gut Luft! Hier geht es zur Galerie

Der letzte ganze Tag in Zeeland…und alles, was dazu gehört

26. Juni 2020
Da ist er nun, der schrecklichste aller Tage im Urlaub: der letzte….
Ihr kennt das bestimmt, wenn man den ganzen Tag diesen Gedanken im Kopf hat, dass man am nächsten Tag nach Hause fahren muss. Aber nur wenn es schön war, ist das auch so….und es war oder besser es ist mehr als schön hier.
Bereits kurz nach 7 starten wir nach Dreischor zum Frans Kok Riff. Wir sind das zweite Fahrzeug und es ist herrlich ruhig, um mit den Fellbärchies Gassie zu gehen und ein wenig die Natur zu genießen. Graugänse sitzen in der Nähe auf dem Feld, ein Blesshuhn begrüßt seinen Nachwuchs und was besonders beeindruckend ist an diesem Morgen: Bei den Falken ist Flugstunde und Ausführen des Nachwuchses. Also ein Morgen voller Ereignisse um Kraft zu tanken.


Gegen 10 Uhr starten wir nach einem netten Frühstück mit unserem ersten Tauchgang. In der Zwischenzeit sind schon etliche andere Taucher hinzu gekommen, aber es ist ja auch Wochenende.
Der Tauchgang verläuft ruhig. Die Sicht ist nicht ganz so gut wie an den letzten Tagen. Ob das allerdings am angekündigten Wetterwechsel oder aber an der Anzahl der Taucher liegt, wir wissen es nicht.

Es ist immer wieder beeindruckend, welche wundervollen Geschöpfe hier unter Wasser leben. Und die Farben und Formen der Schwämme und Seescheiden sind einfach einmalig schön. Aber anstatt viele Bilder zu machen, genießen wir einfach dieses kleine Wunder, Zeeland’s Unterwasserwelt.

Ein kleiner Snack und ein bisschen Ausruhen und dann ist er da: der letzte der 32 Tauchgänge, die wir in den letzten Tagen hier in Zeeland machen durften. Und es ist schon ein wenig traurig, denn aufgrund der allgemeinen Situation weiß man ja im Moment wirklich nicht, wann man wieder zurückkommen darf…
Also alles im Kopf und natürlich auch etwas auf dem Kamerachip abspeichern und dann geht es zurück zum Ausstieg. Eine kleine Krabbe sitzt an Ulli’s Bein und möchte nicht von dort weichen. Mehrfach müssen wir sie runterschubsen, bevor sie endlich aufgibt und unter in den Austernbänken verschwindet. Fast so, als wollte sie sagen: Bleibt doch noch ein bisschen hier!

Ja….die schönen Dinge gehen immer viel zu schnell vorbei.
Auch das Wetter scheint zu trauern. Es hat sich zugezogen und für den Abend sind lokale Gewitter angesagt.

Lustig ist, dass gegen 16 Uhr die beiden von gestern mit ihrem Womo neben uns auftauchen. So verschiebt sich unsere für relative früh geplante Abfahrt um „ein Schwätzchen“


Danach besuchen wir ein letztes Mal den Brouwersdamm zum Kibbeling essen und Seehund Kucken an der Brouwerssluis. Da es dort aber irgendwie zu voll ist (klar, es ist ja Wochenende) geht es kurze Zeit später nach Burghsluis, wo Allie und Amadeo eine Wellness-Fellbehandlung und Ralf ein kleines Nickerchen genießen. Im Anschluß so gegen 8 Uhr heißt es Abfahrt zurück in unser geliebtes, kleines Zonnemaire.

Unterwegs entgehen wir noch mit Glück einem Unfall. Ein Fahrzeug besetzt mit vier jungen Männern biegt aus einer Seitenstraße kommend ohne jegliches Stoppen auf die von uns und Gegenverkehr befahrene Straße ab. Da kann man wirklich von Glück sagen, dass man die Autos aufgrund der Landschaft schon von weit her sehen kann.

Kaum haben wir geparkt und unsere Stühle platziert, beginnt es beim Eintreffen unserer Stellplatznachbarn zu regnen und gewittern. Ob der Wetterwechsel in einem kausalen Zusammenhang mit der Unfreundlichkeit dieser Familie, die sich für ein einfaches Hallo zu schade zu sein scheint, steht….wer weiß das schon…

So sitzen wir nun im Womo, sichten die Bilder und schreiben schweren Herzens über unseren letzten ganzen Tag in diesem Urlaub in dem wundervollen Zeeland….



Tropische Nacht, dreimal Frans Kok, Hummerschwanz und nette Womonachbarn

25. Juni 2020
Sind wir in Zeeland oder in den Tropen? Die Nacht hat temperaturtechnisch „Italienqualität“ – entsprechend ist für alle vier die Nacht nicht wirklich erholsam. Erst als so gegen 5 Uhr ein wunderbarer Wind einsetzt, sinken wir nochmal in eine Tiefschlafphase….umso schwerer ist es um halb 8 aufzustehen. Aber unser Ziel ist wie ein kleiner Magnet. Es zieht uns förmlich aus dem Bett, denn es geht nach Frans Kok, dem wundervollen Riff direkt vor Dreischor. Hier wollen wir nochmal sehen, was unsere Makroobjektive so draufhaben. Kaum sind wir angekommen gesellt sich ein niederländisches Womo zu uns dazu. Die beiden sind sehr nett und wir haben während unseres gemeinsamen Tages jede Menge Spaß.

Leider steht beim ersten Tauchgang der Wind derart auf dem Steg, dass ein Filmen oder Fotografieren wegen der Welle unter dem Steg kaum möglich ist. Dennoch macht es Spaß, diese schillernde Unterwasserwelt im Detail festzuhalten…(das blaue Etwas ist übrigens ein Hummerschwanz)

Es ist wieder sehr heiß heute, aber ab und an weht ein kühler Wind, was das Ganze erträglich macht. Jetzt sind wir seit zwei Wochen hier und tauchen jeden Tag und fast immer gibt es noch etwas Neues zu entdecken. Da denkt man nicht gerne an zu Hause, an die Arbeit und die Alltagsprobleme. Aber ein wenig „Urlaubsendblues“ setzt trotzdem ein. Man versucht die letzten Urlaubstage optimal zu planen und bestimmt geht es Euch auch so: umso schneller sind sie vorbei…

Etwas gebluest haben wir auch heute an Land etwas den Fotoschlendrian eingeschaltet, dafür muss es heute mal ein dritter Tauchgang sein. Das Wasser ist herrlich und die Sicht je nach Tarierkünstler gut oder auch manchmal auch eben nicht.

Es ist wundervoller Tag mit ein paar sehr netten Womo-Tauchbachbarn, ein paar netten Gesprächen und wie bereits erwähnt gegen Ende des Urlaubs….die Zeit rast nur so dahin.

Nun sind wir auf unserem Stellplatz in Zonnemaire, haben mit unseren Fellzwergen gespielt und genießen einen Aperitivo in der warmen, zeeländischen Abendsonne. Es ist bereits halb 9, wir haben noch 25 Grad und freuen uns schon jetzt auf die Bilder….hoffentlich sind wir pünktlich mit der Bearbeitung fertig….Tot Ziens…bis Morgen…

Das Veersemeer, Fotos um jeden Preis und ein Traumparkplatz

24. Juni 2020
Um als erste am für uns neuen Tauchplatz zu sein, haben wir uns tatsächlich mal den Wecker auf halb 7 gestellt. Schweren Herzens verlassen wir alle vier unsere Kuschelkoje. Und dann geht es los via Zeelandbrücke ans Veersemeer. Eine wundervolle Allee führt zu unserem Parkplatz am kleinen Hafen. Und dieser ist bei unserer Ankunft noch leer.

Kurz danach erscheint ein Taucher, der uns vom derzeit stattfindenden Niederländischen Unterwasserfotowettbewerb berichtet. Er ist hier um Weitwinkelaufnahmen mit Model zu machen. Wir mögen unsere Foto-Kollegen. Wir mögen aber nicht, wenn sie lügen. Er berichtet uns, dass die Netze am Tauchplatz total langweilig seien und dass er deshalb auf der anderen Seite des Hafens zum Tauchen geht. Am schönsten sei es wohl auf 8m Wassertiefe. Aus Höflichkeit überlassen ihm den angeblich schönen Teil des Tauchplatzes. Nun ratet mal, wo besagter Fotograf mit seinem Model und einem Assistenten dann während des Tauchgangs ist: am besagten langweiligen Netz. Was aber an der ganzen Sache am traurigsten ist, ist dass die drei unter Wasser ohne irgendeine Rücksicht Sediment und Algenbüsche aufwirbeln und All das für nur „ein einziges“ gutes Wettbewerbsfoto….Ist es das wert? Wir haben auch ab und an eine Bodenberührung, aber erzwungen werden die Bilder nicht.
Das zerstört die „Mir-Bleibt-die -Luft-Weg-Momente“ auf dem Bild…Schöner sind einfach die ungeplanten Begegnungen unter Wasser. Momente, deren Einfangen sich lohnt..

Sorry für den kleinen Exkurs der Gedanken und zurück zum hier und jetzt. Es ist wunderbar am Wasser zu sitzen, auf’s Versemeer zu schauen und das ein oder andere passierende Boot zu fotografieren -Entspannung pur.

Unsere beiden Tauchgänge sind nett und einige Stellen des Tauchplatzes sind wundervoll bewachsen. Die erhofften Sepien zeigen sich leider nicht, aber dann halt beim nächsten Mal.

Die Mittagspause genießen wir am Veersemeer und auch Allie und Deomaus aalen sich im kühlen Wind. Das Wasser hat eine herrliche Schwimmtemperatur und es ist alles wunderbar….und dann das nächste Problem: die Wasserpumpe des Womo…eben noch funktionierte sie und jetzt macht sie keinen Mucks mehr…aber da wir in Zeeland immer mit dem Womo in die Werkstatt müssen, fahren wir auch dieses Mal wieder nach Goes zur Adresse unseres Vertrauens.
Eine halbe Stunde später läuft die vor drei Monaten neu eingebaute Wasserpumpe wieder. Schon sind wir mitten auf der Zeelandbrücke und müssen warten, denn um 18 Uhr ist es Zeit, die wartenden Schiffe passieren zu lassen. Die Brücke ist hochgeklappt.

Gegen 18:30 Uhr erreichen wir bei 30 Grad Außentemperatur unseren Stellplatz. Und dann ist Pause bis etwa halb 8, denn wir wollen heute Abend in der Ouwe Smisse etwas Leckeres trinken und ala Aperitivo eine Kleinigkeit dazu essen…und da sind wir…

Weintechnisch bleiben wir in Zeeland…beim leckeren Tropfen aus Dreischor und nun heißt es wieder texten…die Fotos werden wir dann später, wenn die Lichtverhältnisse es erlauben, sichten…
Wir freuen uns schon auf morgen…