Willkommen in unserem FotoCamper-reiseblog

Wie lange noch?

Der Camper steht eingemottet vor dem Haus und die Sehnsucht nach der nächsten Reise wächst. – hier unser Rezept gegen Fernweh….

Träumen erlaubt…Wann kann man wieder reisen?

16. April 2021

Wir vermissen es sehr….das spontane Reisen mit unserem Womo.
Ob einfach in die nähere Umgebung am Wochenende oder aber auf eine Tour nach Italien zu unseren Freunden in die Toskana.
Wir vermissen die wunderbare Wintersonne Spaniens in der Weihnachtszeit oder das magische Licht Südfrankreichs um den Jahreswechsel herum.
Beim Blättern in Urlaubsbildern sind wir wieder auf ein paar schöne Fotos einer unserer Kombi Touren Wohnmobil/Ferienhaus gestoßen, die wir Euch gerne zeigen möchten.
Warum Wohnmobil kombiniert mit Ferienhaus?
Weil im Winter in normalen Nicht-Corona- Zeiten die Stell- und Campingplätze überbevölkert mit allen Ruheständlern Nord- und Mitteleuropas sind. Einen Stellplatz für gerade mal zwei Wochen zu reservieren ist in dieser Zeit schwierig bis unmöglich, da Langzeitmieter bevorzugt werden.
Im letzten Winter muss das Reisen im Womo wohl auch möglich gewesen sein, jedoch fragt man sich als vernünftiger Mensch, warum man in Zeiten einer Pandemie unbedingt reisen muss, wenn man nicht gerade im Wohnmobil lebt und keine Wohnung oder Haus zur Verfügung hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Fangen wir an mit den Fotos von Südfrankreich und den Etang mit den Flamingos.

Meistens stoppen wir in der Region um Montpellier. Bevorzugt in Palavas les Flots. Hier steht man mit dem Womo recht nett am Ortsrand. Ein Besuch des wunderschönen Marktes, ein Spaziergang am Strand…bei diesem Licht einfach wundervoll…


Und hier noch Fotos aus Spanien….Alte Gassen, Strände, Stimmungen. Gerne denken wir an die vielen Gespräche in den Tapasbars, das leckere Essen im Bad der Menschen, die vollen Strandpromenaden, an lautes Lachen spielender Kinder und an viele andere Dinge, die im Moment so weit entfernt zu sein scheinen, zurück. Die Bilder zeigen Eindrücke von Calpe an der Costa Blanca und Stränden der Costa Azahar…

Osterurlaub @ Home – Vollmondsafari in der Kinzigaue

02.April 2021

Wahrscheinlich wären wir jetzt irgendwo in Italien unterwegs. Das heißt, wenn alles so wäre wie immer.
Wenn wir unser Womo auf seinem Parkplatz sehen, sehen wir auch immer die riesige Gedankenblase über dem „Cockpit“ mit dem Inhalt „Bin ich abgemeldet?“ – Ja die letzte Tour endete Anfang Oktober und momentan ist auch keine neue in Sicht…
Wegen des schönen Wetters haben wir uns letzte Woche kurzerhand dazu entschieden, die Karwoche neben einigen notwendigen Gartenarbeiten für ein paar Ausflüge hier vor der Haustüre zu nutzen. Und das alles während des sogenannten „Vorostervollmondes“, denn Ostern ist immer am ersten Wochenende nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang.

Unsere Tour führte uns in die nahe Umgebung von Hasselroth. Dieses Mal nehmen wir Euch mit in die an Hasselroth grenzenden Kinzigauen. Bei gutem Wetter sind die Parkmöglichkeiten schnell erschöpft und auf den Wegen tummeln sich Fahrradfahrer, Nordic Walker, Skater…

Also schnell einen kleinen Pfad suchen und dann ist da plötzlich Ruhe. Ein paar Vogelstimmen sind zu hören. Es knackt im Unterholz und für ein paar Minuten scheint man wieder mal in einer anderen Welt zu sein. Am Flusslauf entlang entdecken wir so manche Schönheit der Natur. Ob in Blütenform, Stromschnellen, die Bilder in den Fluss malen, Rehe, die sich nicht stören lassen, ein kleiner Nutria, der neugierig vor seinem Bau sitzt und tausend kleine Dinge mehr….


Auch sehen wir einen pfeilschnellen, kleinen, blauschimmernden Vogel mehrfach übers Wasser huschen, aber leider zeigt sich dieser Eisvogel dann nicht nicht mehr in Fotodistanz
Ein Grund, bald wieder hierher zu kommen.

Das Highlight unserer kleinen Safari ist dann der Vorostervollmond, der sich in der sogenannten blauen Stunde nahezu perfekt am Himmel zeigt.
Eine gelungene kleine „Reise“ in die Kinzigauen bei Hasselroth….


A little bit of Rome @ home…

Wie das geht?
Vielleicht mit einem typisch römischen Rezept und ein paar schönen Fotos und Geschichten der Ewigen Stadt. Welches Rezept kommt Euch in den Sinn? Welches Bild seht Ihr vor Euch? Welche Geschichte fällt Euch ein?
Saltimbocca vielleicht? Ein Foto vom Kolosseum und obendrein noch ein witziger Straßenkünstler auf der Piazza Navona?

Wir machten das heute so:

Für die Saltimbocca erstanden wir BIO-Kalbsschnitzel, leckeren rohen Landschinken und Salbei frisch aus dem Topf vom Balkon. Und los gings:

Die Schnitzel in kleine „Spring in den Mund-Stücke“ schneiden und „zart“ (nicht nach Holzhammermethode) klopfen. Mit einer Scheibe hauchdünnem Schinken ummanteln und je ein Salbeiblatt auf der Vorder-und Rückseite mit einem Holzspieß befestigen.

„Salt – im – Bocca“ bedeutet soviel wie „Spring-in den- Mund….“

Gutes Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die kleinen „Spring in den Mund“-Stücke leicht salzen und pfeffern und ab mit ihnen ins heiße Öl. Auf beiden Seiten anbraten bis eine schöne Bräune entsteht und dann auf einem Teller „zwischenlagern“

Den Bratensud mit einem leckeren, trockenen Weißwein aufgießen, etwas Butter und ggf. etwas Mehl zum Andicken benutzen. Und dann dürft Ihr den Grund, warum diese kleinen ummantelten Schnitzel als „Spring in den Mund“ bezeichnet werden, nämlich die Soße selbst abschmecken. Wir benutzen Salz, Pfeffer und falls Euch die Sauce zu sauer erscheint das kleine Küchengeheimnis der Italiener heißt: Zucker…

Ist die Sauce so, wie Ihr sie Euch vorgestellt habt, rein mit den „Schnitzelchen“ und mit einer leckeren Pasta, einem leckeren, frischen Brot und/oder Gemüse bzw. Salat servieren…

Während des Kochens dachten wir an unsere letzte Rom-Tour, die nun etwa zwei Jahre zurückliegt.

An die Tour im alten, blauen Golf unserer Freundin Dona (Römerin), an die vielen Menschen, die uns wegen unserer beiden Fellnasen ansprachen, um Fotos zu machen. Und natürlich an alle die, die es ungefragt taten.
An die wundervollen, alten Gebäude, das leckere Essen, an diese wundervolle Zeit im Bad der Menge, von der wir im Moment fast endlos entfernt zu sein scheinen.

Besonders schmunzeln mussten wir über Ullis damalige Showeinlage auf der Piazza Navona gemeinsam mit einem der vielen Straßenkünstler vor richtig viel Publikum und dann auch noch mit viel Applaus….echt witzig!

All diese Erinnerungen und das leckere römische Essen zuhause nachgekocht lässt uns Pläne schmieden.
Pläne für den nächsten Rombesuch….und den hoffentlich bald….
…vielleicht bei einer leckeren SALTIMBOCCA in unserer kleinen, netten Entdeckung vom letzten Mal, einem Restaurant unweit des Pantheon….Ci vediamo….





Antipasti-Träume von PSS

Ja, es wäre langsam an der Zeit mal wieder nach Italien zu reisen. Und ja, wir würden lieber gestern als heute in unsere geliebte Toskana fahren. Aber das bleibt in den nächsten Wochen wohl nur ein Traum.

Aber auch Träume können schön sein. Träumen wir doch einfach mal den „Antipasti Misti di Mare-Traum“ von PSS. Ach ja PSS – unsere Abkürzung für unsere geliebte Hafenstadt in der Südtoskana : Porto Santo Stefano. Ein Ort, den wir schon oft besucht haben. Wo wir einige Freunde haben. Ein Ort, in dem ein Teil von unserem Herzen zu Hause ist.

Und da befindet sich am Ende des Lungomare die kleine Mole des alten Hafens. Und genau dort befindet sich das kleine, bezaubernde Restaurant Il Moletto.


Einige der Gäste parken mit ihren Yachten direkt vor diesem Restaurant. Wir ziehen es vor, auf normalem Weg hierher zu kommen. Aber egal: der Weg lohnt in jedem Fall, denn die Antipasti Misti di Mare, die man nicht auf der Karte findet (vor Jahren war das mal anders) sind einfach ein Traum. Ein Traum, den zu träumen sich lohnt.

Von der ersten Fischvariante bis zur letzten eine Liebeserklärung. Des Kochs an das Meer. Des Geschmacks an diese bezaubernde Gegend. Für uns einfach „das“ Fischrestaurant an der toskanischen Küste.
Bestimmt spielt auch die Tatsache mit, dass wir aufgrund unserer vielen Besuche ein fast freundschaftliches Verhältnis zu den Besitzern bzw. den Angestellten haben, aber auch „Neugenießer“ sind immer wieder tief beeindruckt, wenn sie die Antipasti Misti di Mare kosten dürfen.
Der Ausblick von diesem Restaurant auf PSS passt zu den Gerichten. Oder ist es umgekehrt?


Egal – für uns ist es immer wieder eine Reise wert. Ci vediamo presto a PSS!

Wie lange noch?

Ja diese Frage stellen wir uns momentan oft….ja vielleicht viel zu oft….
Die Weihnachtszeit mit ihren Lichtern ist vorbei. Das neue Jahr hat „coronatechnisch“ genauso begonnen, wie das alte aufgehört hat. Keiner weiß, wann er wieder reisen darf. Und die Aussichten sind im Moment nicht sehr rosig.


Vergessen wir mal den Ärger über die, die das wenig interessiert und die trotzdem unterwegs sind. Diejenigen gab es ja vorher schon. Die Menschen, die sich mit der Wertschätzung ihrer Mitmenschen schwer tun.
Denken wir jetzt mal nur an die, die genauso denken, wie wir.

Denen verraten wir unser Rezept gegen Fernweh gerne:

Urlaubsbilder und Filme erneut sichten und bisher unbeachtete Details entdecken
Es macht viel Spaß nach längerer Zeit, zusammen Bilder anzuschauen. Witzig, was uns dabei auf- bzw. wieder eingefallen ist. Schöne Erinnerungen, die plötzlich wieder lebendig sind. Ein wenig Balsam für die Seele in dieser tristen Zeit…

im Reiseführer schmökern und zwar auch einmal bei den weniger bekannten Orten – Neuentdeckungen, die Vorfreude erzeugen
Auf diese Art und Weise macht das Pläne schmieden für eine der nächsten Reisen wieder Spaß. Neue Orte z.B. auf Googleearth „vorerkunden“ – ein kleiner Ausflug weg vom Alltag

ein Lieblingsgericht der letzten Reise nachkochen bzw. einen mitgebrachten Wein genießen
Schöne Erlebnisse sind Bauchsache. Und warum nicht einfach den Bauch direkt mit einer „Reiseerinnerung“ in Form eines selbstgemachten Picigerichtes oder eines Antipasti-Tellers positiv ansprechen. Dazu eignet sich im Übrigen auch ein Fläschchen Wein von der letzten Weinverkostung auf einem schönen Weingut…



In den oben stehenden Bildergalerien seht Ihr die Auswahl der Fotos, die uns gegen den „Nicht-auf-Reise-gehen-dürfen“-Blues in den letzten Wochen etwas freundlicher gestimmt haben.

Nachmachen empfohlen!


Auch schulden wir Euch noch die Antwort zu unserer Onlineweihnachtsfeier: Sie war anders. Am Anfang etwas schwerfällig, aber dann hat es allen Beteiligten einen Riesenspaß bereitet. Eine Schalte zwischen mehreren Küchen bzw. Wohnzimmern in Deutschland mit vielen neuen Einblicken und Geschichten über Menschen, die man schon jahrelang kennt. Eine tolle Erfahrung!!