Pienza am Morgen…und dann?

07. Januar 2020
Schon relativ früh, ca. gegen 7 Uhr verlassen wir unseren Parkplatz und fahren in Richtung Pienza.
Denn auf dieser Straße gibt es fast unendlich viele Traumfotomotive. Und zu dieser Jahres- und Uhrzeit kann man selbst mit dem Camper bequem am Straßenrand parken.
Und es lohnt sich….ob Podere Belvedere oder La Capella Vitaleta…..es ist einfach wunderschön!


Danach parken wir unser Womo in Pienza da, wo wir immer parken. Ein kurzer Spaziergang über den Panoramaweg und wir sind am kleinen Stadttor. Hier in der Bar an der Ecke heißt es erst einmal Cornetto und Cappuccino. Es gibt zwar Sonnenplätze auf der Terrasse, aber es ist empfindlich kalt. Also setzen wir uns rein. Einige Einheimische sind bereits hier, aber von den Touristenströmen von Vorgestern ist nichts mehr zu sehen.
Anschließend heißt es ein paar Fotos machen: kleine, leere Gassen und Details. Der bekannte Kirchturm von Pienza ist leider eingerüstet…schade…das Licht wäre für Aufnahmen der Stadt perfekt gewesen.

Und nun…wohin?…Siena, Florenz oder doch in Richtung Küste?
Wir fahren erstmal in Richtung Montalcino und landen im kleinen Ort Castelnuovo dell’Abate. Leider kherrschen Bauarbeiten am eigentlichen Womoparkplatz, so dass wir direkt an der Hauptkreuzung vor einem Restaurant parken.
Nach einem Besuch auf einem nahe gelegenen Weingut mit „Traumblick auf Sant’Antimo“ ist es bereits Mittagszeit und tatsächlich: das besagte Restaurant hat geöffnet und selbst die Bauarbeiter haben es ausgewählt, um ihre Pause dort zu verbringen. Immer ein gutes Zeichen!
Also tun wir es ihnen nach. Drinnen bietet das Restaurant einen einfachen Gastraum und es ist relativ dunkel. Aber die Pici al Aglione sind ein Gedicht, zum Niederknien würde eine gute Freundin von uns jetzt sagen.


Die Mittagspause ist nett und erholsam. Als wir ins Womo steigen steht für uns fest: die heißen Quellen in Saturnias „Parco dei Mulini“ sollen unser nächstes Ziel sein.
Mehr oder weniger eiern wir auf Serpentinen durch das Amiata Gebiet. Es gibt wundervolle Aussichtspunkte bis auf den Monte Argentario an der Küste mit seinen vorgelagerten Inseln, was die Fahrt einigermaßen erträglich macht. Und dann sind wir da: Die heißen Quellen von Saturnia.
Aber alles ist abgesperrt und es sieht so aus, als wäre das nun immer so. Schwere Baumaschinen sind in Bewegung und es hat den Anschein als würden die natürlichen, bisher frei zugänglichen Thermalbecken in Zukunft in ein Thermalbad integriert werden. Aber wir wissen es nicht und finden auch keine Infos im Netz.


Wir fahren weiter und erreichen im Dunkeln das kleine Bergdorf an der Etruskischen Küste Campiglia Marittima.
Kurz vor Ende der Öffnungszeit besuchen wir Simona in ihrer Bar’Attolo. Wir genießen den ein oder anderen Val di Cornia Wein und verbringen einen netten Abend mit ihr und einem ihrer Gäste.
Unser Parkplatz ist trotz der Nähe der Hauptstraße wunderbar ruhig und wir schlafen wunderbar.

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