Der Sonne entgegen…Pflichtsstop an den Oberitalienischen Seen und Dann?

27. Februar 2019
Was wäre eine Reise nach Italien ohne einen Stop an den Oberitalienischen Seen? Für uns fast nicht vorstellbar, denn direkt hinter der Schweiz fängt eine ganz andere Welt für uns an.
Nicht nur die Preise werden angenehmer auch die ganze Lebensart ist eine andere.
Auf unserer Anreise machen wir dieses Mal einen Stop in der Nähe von Como.
Am Abend reicht es gerade noch für eine Pizza in Seenähe bevor uns die Augen zuklappen. Die Wetteraussichten für morgen, den Tag vor dem meteorologischen Frühlingsanfang, sind bestens und so heben wir uns die Tour ins nahegelegene Bilderbuchörtchen Cernobbio einfach für morgen auf.

28. Februar 2019
Gegen 10 Uhr erreichen wir Cernobbio. Etwa 1,5 km zu Fuß waren es bis hierher. Aber leider gibt es hier keinen Weg direkt am See entlang. Auch von der Gastronomiedichte sind wir etwas enttäuscht. Aber uns gelingt ein echtes italienisches Frühstück und so ist der Tag bereits gerettet. Der Himmel ist stahlblau und es macht Spaß ein paar Fotos zu schießen, bevor es weitergeht.

Während unseres Frühstück durfte Ulli bereits die Wetterdienste checken und wir entscheiden uns zur Weiterfahrt in die Emilia Romagna, genauer gesagt nach Parma. Hier soll es etwas außerhalb einen netten Wohnmobilplatz geben, den wir ausprobieren möchten.

Gesagt, getan. Etwa um 14 Uhr erreichen wir Parma oder besser den Stellplatz etwa 4 km vom Zentrum entfernt. Außer uns sind nur noch drei weitere Womos da. Und der Empfang durch den Betreiber ist mehr als herzlich. Nach einem ausführlichen Checkin und dem Erwerb zweier Biglietti für den Bus sitzen wir auch quasi schon drinnen. Wir vier und das wichtigste Utensil für unsere Stadtbesuche: der Wagen von Allie und Deo – eine sichere Zuflucht für die beiden in belebten Innestädten.
Leicht planlos steigen wir in der Nähe der Hauptpiazza aus und begeben uns in Richtung Dom. Bereits hier werden unsere beiden Fellnasen mehrfach gekuschelt und bewundert. Am Domplatz schauen wir uns ein wenig um und finden am Tourismusbüro einen Hinweis, dass ein Besuch der Taufkirche auch mit Hunden (entweder auf dem Arm oder wie bei uns im Wagen) möglich ist. Natürlich müssen wir das ausprobieren.

Und dann stehen wir in einem der Highlights von Parma: im Battisteo – der Taufkirche. Ja, wir haben vorher schon mal Bilder hiervon in Reiseführern gesehen, aber auch ja: es ist in live viel schöner als auf den Bildern. Wir sind ganz alleine hier, nur wir vier…oder nein: ein plötzliches „Que carini! – wie putzig!“ lässt uns alle ein wenig zusammenzucken. Eine Studentin, die die Biglietti kontrolliert, hat unsere Hunde entdeckt und kommt aus der kleinen Eingangspforte herausgestürmt. Schwupps hat sie den Kopf bei Allie und Amadeo im Wagen und schmust intensivst mit den beiden.
Ein lauter werdendes Räuspern unterbricht diesen wunderbaren Moment. Es möchte tatsächlich noch jemand anderer die Taufkirche besichtigen!!!

Das Battisteo San Giovanni – ein achteckiger Sakralbau, erbaut zwischen 1196 und 1216 von Benedetto Antelami. Veroneser Marmor verziert die wundervolle fassade. Im Innenraum sind frisch restaurierte Gemälde aus dem 13. und 14. Jahrhundert zu bewundern.

Das Beindruckendste für uns war die traumhaft bemalte Kuppel und das bereits schräge einfallende Sonnenlicht, welches wundervolle Lichtspiele in das Gebäude zauberte.


Hinter der Taufkirche in einer kleinen Bar gönnen wir uns eine Portion des leckeren Parmesankäses und schmieden Pläne für unseren Abend. Wir kaufen ein wenig der überirdisch leckeren Lebensmittel ein und beginnen mit Weg zurück zu unserem Womo, natürlich zu Fuß. Unterwegs genießen wir den ein oder anderen Wein mit ein paar leckeren Häppchen und erreichen mit plattgelaufenen Füßen völlig erschöpft unser Womo….

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