Wie geht eigentlich Ausschlafen?

11. Juni 2020
Es ist bereits kurz vor 6 Uhr, als weder unser Wecker noch ein warmer Sonnenstrahl Ralf aus den Federn kegelt. Ulli wird vom netten Geräusch der zischenden Espressomaschine mit zugehörigem Duft geweckt.
Sogar Allie und Amadeo scheinen ausgeschlafen zu haben.
Als ich Ralf später nach dem Grund für das frühe Aufstehen frage, bekomme ich als Antwort:
„Heute ist unser erster Urlaubstag!“
Das kann ja heiter werden. Tatsächlich weckte ihn einfach nur die Vorfreude auf’s Tauchen. Deshalb sind wir ja auch hier. Eintauchen ins Grevellinger Meer und die Osterschelde…wobei Ulli sich gerade wundert.
Ralfs letzter Tauchgang war am Sonntag….
Egal, die kleinen Fellmäuse sind happy und los geht es mit einem Familiengassi ins nahegelegene Kerkwerve.


Kaum sind wir zurück, brummt auch schon der Motor. Und was ist mit Frühstück.
Das muss dann wohl warten, denn Ralf möchte unbedingt ins Wasser.
Es ist kaum zu fassen, aber wir sind nicht die Ersten am Tauchplatz Dreischor Frans Kok. Und Sonnenschein sieht irgendwie auch anders aus.


Schnell sind die Kameras in ihre Unterwassergehäuse eingebaut und das Tauchequipment ist zusammengerödelt. Und dann geht es endlich los…Ralf hat Glück, denn die beiden ersten Taucher konnten anscheinend tarieren. Die Sichtweite am Tauchplatz beträgt ca. 4 Meter und es wimmelt von winzigen Garnelen und kleinen Schnecken. Die Wassertemperatur liegt bei 17 Grad und es ist etwas wellig.
Nach etwa einer Stunde ist dann Taucherwechsel.


Ulli hat leider nicht ganz so viel Glück mit den Sichtweiten. Es lebe die Makrolinse….für die hatten wir uns beide beim Einbau der Kameras entschieden.
Dank der vor Ulli ins Wasser gegangenen Unterwassertarierkünstler (Taucher, die nicht schweben können und permanent Bodenkontakt haben und dadurch Sediment aufwirbeln) ist die Sicht am Anfang des Tauchganges bei „bescheidenen“ 1,5 Metern.
Trotz alledem begegnen ihr einige der hier lebenden Unterwasserschönheiten.

Neben filigranen Anemonen, den Rosen am Riff, waren heute wunderschöne Nacktschnecke und der Drachenkopf Zeelands, der Seeskorpion, zu bewundern. Gehört einer dieser Bewohner schon zu den Perlen, die wir dieses Mal hier in Zeeland suchen?

Ralf ist noch ein zweites Mal ins Wasser gehüpft, Ulli hingegen ist es zu kalt. Liegt wohl daran, dass sie nicht ausgeschlafen hatte!?
Nun ist es langsam Zeit, das Equipment auseinander zu schrauben und gut im Camper zu verstauen.
Es wartet noch etwas Besonderes auf uns. Ein Wiedersehen mit unseren Freunden Katja und Peter.

Es ist schön, die beiden wieder zu sehen.
Etwas chaotisch gestaltet sich das Finden eines passenden Lieferservices für unser Abendessen.
Schließlich werden wir aber, dank der Hilfe von Mirjam und Peter,fündig und lassen unser „Wiedersehensdinner“ aus Brouwershaven anlieferen. Es gibt Pizza und leckere Salate…und dazu Primitivo, Barbera und ganz viel Abendsonne…

Ein gelungener Tag endet mit einem wundervollen Abend mit Freunden….
Da freut man sich doch jetzt schon auf die morgigen, gemeinsamen Tauchgänge….Bis denne…..

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