Wallabies, zweimal Frans Kok Riff, Kibbeling mit Piccalilly und Gewitter am Abend

17. Juni 2020


Hat es jetzt eingesetzt das Urlaubsfeeling? Beim Blick auf die Aufwachzeit könnte man es meinen, denn es ist bereits nach 8. Und alles geht heute Morgen ganz gemächlich…Wir beobachten die kleinen Wallabies auf unserem Camping und gammeln noch ein bisschen rum. Selbst die Fellzwerge möchten nicht großartig Gassi gehen, sondern lieber ein leckeres Frühstück und dann weiter im Schatten dösen. Die ganze Familie ist jetzt endgültig in Zeeland angekommen.

Heute fahren wir wieder zum Frans Kok Riff nach Dreischor. Hier herrschte in den letzten Tagen deutlich bessere Sicht als am gestrigen Tauchplatz Zoetersbout. Und in der Tat. Während des ersten Tauchgangs liegen die Sichtweiten zwischen 4 und 6 Metern und man kann die Strukturen des Riffs und die Reefballs toll erkennen. Ob das nach der Horde Taucher, die gerade im Pulk ( Coronaregeln – gibt es die?) ins Wasser gestiefelt ist, immer noch so ist, wird sich beim nächsten Tauchgang zeigen.

Aufgrund des Wetterberichtes werden wir wohl unsere Tauchgänge heute relativ dicht hintereinander durchführen, da ab der Mittagszeit Gewitter angesagt sind. Die ersten Gewittervorboten zeigen sich nicht nur in Form von Schäfchenwolken, sondern bilden die ein oder andere herrliche Fotokulisse am Zeelandhimmel. Ob da heute doch noch was runterkommt?
Der Wetterbericht hat das für 14 Uhr angekündigte Gewitter auf 17 Uhr verschoben. Vielleicht wird es ja auch noch abgesagt!
Unser Tauchgerödel trocknet in der Sonne und so langsam knurrt der Tauchermagen. Also einpacken und los geht es zu einer der angeblich besten Frittenbuden Zeelands, ins Fritureluur nach Seerooskerke….mal sehen, ob die das können.


Die ganze Insel Schouwen Duiveland ist von dunklen Wolken eingehüllt, aber es ist trocken. Und das auch während unseres Spätmittagssnacks mit Kibbeling, Fritten, Mayo und Piccallily ,einer gelben, durch den Film „Willkommen bei den Tschi’s“bekanntgewordenen Sauce.
Und die Küche dieser Location kann was. Es schmeckt lecker, ist bis zum Schluß knusprig, so wie es sein soll!

Kaum sitzen wir wieder im Womo und sind losgefahren, fallen die ersten Tropfen. Also nichts wie weg zurück in Richtung Zonnemaire. Ralf hat die Idee, noch auf einen kleinen Schwenker nach Brouwershaven reinzufahren und das tun wir dann auch. Wir parken am Hafen, kommen aber nicht weit, denn es beginnt auch hier zu regnen. Also schnell wieder ins Womo und zurück zum Stellplatz nach Zonnemaire.


Hier ist es trocken. Die Stühle werden vors Womo gestellt und wir beginnen unsere Bildbearbeitungswerkstatt (Computer, divers Fotos….) aufzubauen. Doch mitten in der Arbeit halten wir inne, denn plötzlich kommt dieser extrem kühle Wind von oben. Eigentlich immer ein Indikator, dass es Zeit ist, sich ein Dach überm Kopf zu suchen. Es ist jetzt so gegen 17 Uhr und wir machen es uns im Womo gemütlich. Dann dauert es noch ca. 2 Minuten und es beginnt zu schütten….und da ist es: das Gewitter.
Grillwetter sieht anders aus, aber so haben wir Zeit für Euch die Bilder durchzusehen und ein wenig über den heutigen Text nachzudenken….Regnen soll es noch bis ca. 22 Uhr…zwischendurch waren wir versuchsweise mit den Vierbeinern vor der Tür….aber die beiden haben auf dieses Wetter genauso viel Lust wie wir.
Für Morgen wollen wir einem Tipp einer netten holländischen Fotografin folgen. Es soll auf die Insel Tholen zum Tauchplatz Bergse Diepluis gehen. Da sollen momentan ganz viele Sepien sein…Wir freuen uns…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: