Schneckenaperitivo und toskanisches Traumlicht

4. Oktober 2020
Ja, gestern hatten wir frei, aber trotzdem müssen wir etwas zum gestrigen Tag oder besser Abend beitragen. Pünktlich um 18 Uhr kommt unser Massimo mit seinem Taxi und bringt uns noch einmal ins naheliegende Campiglia Marittima. Ein paar Fotos in der Abendsonne und schon sitzen umringt von Einheimischen in der Bar an der Hauptpiazza. Der Vermentino ist herrlich, die Stuzzecchini sind lecker und wir unterhalten uns so gut, dass wir nicht mal mitbekommen, dass es regnet. Eigentlich wollen wir ja Essen gehen, aber des Regens wegen klemmen

wir unsere Fellnasen unter den Arm, um wenige Meter später in Simona’s Bar anzukommen.

Hier gibt es neben einem Plausch mit Simona’s Freunden und leckeren Rotwein al km „0“, eine echte toskanische Spezialität, die Simona’s Mama heute zubereitet hat: Le Lumacche in sugo rosso oder für Euch: Schnecken in roter Sauce. Am witzigsten war, dass Ralf diese nur mit geschlossenen Augen essen konnte. Dann noch etwas Pasta con Alici und ein wunderbarer Abend mit einem schönen Wiedersehen endet fast gegen 22:30 Uhr…denn in San Vincenzo angekommen folgt noch ein Plausch mit Defi, Roby und deren Freund Gabry….ach ja…es gab selbstgemachten Schokolikör…

Heute heißt es Abschied nehmen von San Vincenzo und dieses Mal ist der Kloß im Hals riesig, denn ob wir Nonna Maris nochmal wiedersehen. Wir hoffen es, aber wir wissen es nicht. Eigentlich ist unser Ziel für heute Lucca und dann Marina di Camaiore. Aber in Cecina verlassen wir die SS1 und fahren in Richtung Volterra. Die Fernsicht ist herrlich und wir begnügen uns mit verschiedenen Fotos des Stadtpanoramas. Unser nächstes Ziel soll Colle di Val d’Elsa sein, denn hier waren wir noch nicht. Der letzte Parkplatz an der Stadtmauer ist unserer und schon befinden wir uns innerhalb der alten Mauern. An einer Hochzeitsgesellschaft vorbei erreichen wir nach dem Űberqueren des Domplatzes eine Bilderbuchrestaurantterrasse….ehrlich gesagt gefällt uns die Musik, als wir den Eingang des Restaurants passieren: die Musik passt aber auch zum gebotenen Essen…sehr, sehr lecker. Gegen halb 3 geht unsere Tour weiter….

Vorbei an der Festung von Monteriggioni und Siena soll es nach Cortona gehen, dem angeblich schönsten Bergdorf der Toskana. Und der Wahlwohnort unseres Lieblingssängers Jovanotti hat wirkliche Bilderbuchzüge. Während die Sonne scheint ist es toll, kaum ist diese aber weg, wird es zugig….egal ein Aperitivo geht immer. Die Wahl einer Bar ist leider daneben, der Aperitivo ist solala und qualitativ so wie die Bedienung, die massiv an Frankenstein erinnert….

Entsprechend ist die Nacht mit verdorbenem Magen etwas anstrengend, aber morgen müssen wir unbedingt fit sein, denn morgen ist der letzte Tag in der Toskana für dieses Mal und Covid sei Dank, wer weiß schon, wann wir wiederkommen dürfen…morgen vielleicht Arezzo….wir berichten für Euch…

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