Ankommen auf Fanø

10. Juli 2021

Nachdem unser Brot abgekühlt ist, geht es von unserem Stellplatz am Ende des Wattenmeers in Richtung Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks.

Dort angekommen stellt schon das Parken eine kleine Herausforderung dar, denn einige Straßen, auch genau die zum annavigierten Stellplatz, sind gesperrt. Aber nach kurzer Zeit ist ein Ausweichplatz gefunden und los geht unsere Tour in Richtung Stadtmitte.

Wir wissen nicht, wie Euch das so nach den letzten Monaten geht. Aber es ist immer noch komisch, wenn plötzlich viele Menschen irgendwo zusammen sind. Und genau das ist hier in Ribe der Fall. Es ist fast wie vor der Pandemie und Maske tragen muss man hier nirgends.
Vielleicht ist das einer der Gründe, warum unsere Tour durch die Stadt so kurz ausfällt. Ach ja, die Sonne scheint heute auch, aber meist halt nur über den dichten Wolken…also noch ein Grund.
Dennoch haben wir von dieser ältesten Stadt Dänemarks ein paar Aufnahmen für Euch gemacht.

Nach diesem kurzen Ausflug geht unser Weg in Richtung Norden weiter nach Esbjerg. Hier stellen wir uns zu den vielen anderen, die auch nach Fanø übersetzen möchten, in den Stau.
Etwa 2,5 Stunden später haben wir es dann auch geschafft: wir sind auf der gerade mal 20 Minuten dauernden Fähre in Richtung Fanø unterwegs.

Als drittes Fahrzeug verlassen wir diese und fahren durch den kleinen Hafenort Nordby am Seehund-Empfangskomitee vorbei- es liegen tatsächlich vier Seehunde an der Hafenmole- in Richtung Sønderho.

Sønderho – das oder eins der schönsten Dörfer Dänemarks. Mal sehen, wie es ist?
Und dann sind wir da. Unser Camping heißt Klitten – dänisch für Dünen und nach einem kurzen, netten Check-in bei Katja stehen wir auf einer Düne mit Ausblick auf die schönen reetgedeckten Häuser des Ortes.

Unser Stellplatz in Sønderho

Schnell ist unser Platz eingerichtet und das Abendessen vorbereitet und los geht es zu einer kurzen Erkundungsrunde in den kleinen Ort.
Wir passieren ein Fest mit Livemusik (fast schon ähnlich irischer Pub-Musik) kommen vorbei am Wasserzugang des Ortes (als Hafen kann man diesen Ort nicht bezeichnen) und erreichen schließlich das schnuckelige Dorf-Gasthaus Sønderho Kro, an dem eine nette Dame uns auf Dänisch erklärt, wie lecker es in dem Gasthaus schmeckt bzw. gerade geschmeckt hat. So richtig herzlich und nett.
Und das passt irgendwie zu unseren ersten Eindrücken. Wir sind angekommen an einem besonderen Ort.

Dass es schon nach 9 ist, als wir unser Womo wieder erreichen, fällt uns wegen der noch herrschenden Helligkeit nicht auf. Erst als Allie und Amadeo bellend ihr Abendessen fordern, sehen wir mal auf die Uhr.

Halb 10…dann wird unser Abendessen halt ein Late-Night Dinner.
Ralf hat sich Flammkuchen bestellt und es macht Spaß, beim Zubereiten dieser Köstlichkeit ein Glas gut gekühlten Weißwein zu trinken. Und der Flammkuchen ist herrlich – ob es an der Aussicht liegt, oder an diesem zauberhaften Ort….wir wissen es nicht.

Aber wir wissen, dass wir uns auf morgen und die nächsten Tage auf unsere Entdeckungen und Fotos hier auf Fanø freuen. Ihr hoffentlich auch, oder?

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